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Inzwischen ist es möglich, die diagnostische Lücke zu schließen, die entsteht, bis eine Borrelien-Infektion im Blut sicher nachgewiesen werden kann. Mit Hilfe der so genannten Zecken-PCR lässt sich in kurzer Zeit klären, ob eine Zecke selbst mit Borrelien infiziert ist.
Bei diesem labormedizinischen Verfahren wird das Erbgut (DNA) des Erregers in der infizierten Zecke nachgewiesen. Mittels „one-step“ Polymerase-Ketten-Reaktion (PCR) wird die Borrelien-DNA vermehrt und anschließend durch Hybridisierung an hochspezifischen Gensonden nachgewiesen. Dieses standardisierte Verfahren erhöht die Spezifität und Sensitivität gegenüber konventionellen DNA-Tests, die lediglich eine PCR ohne Sondenhybridisierung verwenden.
Für diese Untersuchung ist die Zecke — so schnell wie möglich nach dem Zeckenstich — ins Labor zu senden. Auch tote Zecken können analysiert werden.