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Die neue Diagnostikmethode T-cellspot® wird mittels einer Blutprobe durchgeführt. Dieser Test ist in der Lage, eine Borrelieninfektion bereits kurz nach einem Zeckenstich nachzuweisen. Im Gegensatz dazu können die herkömmlichen Bluttests erst mehrere Wochen nach Infektion durchgeführt werden, wenn sich im Organismus Antikörper gebildet haben und die Borrelien bereits innere Organe besiedelt haben.
Beim T-cellspot® wird in einem komplexen Verfahren untersucht, ob die so genannten T-Lymphozyten — Bestandteile der Immunabwehr — Kontakt mit Borrelien hatten. Diese Untersuchung ist 20 bis 200-fach empfindlicher und aussagefähiger als der herkömmliche ELISA-Test. Der T-cellspot® ist so sensitiv, dass bereits eine borrelienreaktive T-Zelle unter 100.000 anderen T-Lymphozyten erkannt wird. Außerdem kann der Test zur Erfolgskontrolle nach einer Antibiotika-Behandlung eingesetzt werden und zur Unterscheidung zwischen einer akuten oder chronischen Borreliose herangezogen werden.
Leider zahlen die gesetzlichen Krankenkassen diese Untersuchung bisher nicht als Regelleistung. Die Laborkosten für diese Untersuchungen liegen zwischen 108 Euro und 125 Euro. Zusätzlich entstehen noch Kosten für die ärztlichen Beratungs- und Untersuchungsleistungen.