Archiv der Kategorie „Labordiagnostik“

Gelenkentzündung - daran denken


17. August 2008

Die Entzündung eines Gelenkes macht sich durch Schwellung, starke Rötung und Überwärmung bemerkbar. Häufig betroffene Gelenke sind das Kniegelenk, Sprunggelenk oder das Ellenbogengelenk.

Ein entzündetes Gelenk ohne vorhergehende Verletzung kann auf eine Borreliose-Infektion hinweisen. Daran sollten Sie denken.
Nicht erkannte Borrelien-Infektionen können zu dauerhaften Beschwerden in Gelenken, Gehirn und Rückenmark führen.

Neben der klinischen Untersuchung sollte als Basisuntersuchung die Bestimmung des Entzündungsmarkers CRP, die Harnsäure sowie der Nachweis des Borreliose-Erregers im Blut mittels ELISA und Westerblot erfolgen.
Die labormedizinischen Untersuchungen sind eine vertragsärztliche Leistung und werden von allen Krankenkassen getragen.

Neuer Anti-Borrelia-Westernblot verfügbar


29. May 2008

Die GANZIMMUN AG in Mainz hat den neuen Anti-Borrelia-Westernblot-RN-AT in Ihr Untersuchungsprogramm aufgenommen.

Bei diesem modernen Blotsystem werden rekombinante und native Antigene gemeinsam identifiziert. Durch die Verbreiterung des Antigenspektrums werden auch seltene Antikörperkonstellationen erfasst, was zu einer Steigerung der Sensitivität beiträgt. So wurde zum Beispiel das native (spezifisch reagierende) OspC von B. afzelli um das OspC der Genospezies B. burgdorferi und B. garinii ergänzt und bei frischen Infektionen werden 10 % mehr positive IgM-Reaktionen nachgewiesen.

Mehr Information auch über die genaue Antigenzusammensetzung finden Sie in der Firmenbroschüre der Firma Euroimmun.

anti-borrelien-euroline-rn-at.pdf

Mehr zur Labordiagnostik finden Sie unter

Laboruntersuchung nach Zeckenstich klärt das Borreliose-Infektionsrisiko


15. May 2008

Gegen die Bakterien-Infektion Borreliose gibt es leider noch keinen Impfschutz. Schätzungen gehen davon aus, dass bundesweit 60.000 bis 100.000 Menschen an einer Borreliose erkranken. Eine Studie des Landesgesundheitsamtes in Baden-Württemberg zeigte, dass bei 15 % der Spinnentiere das Bakterium Borrelia gefunden wurde.

Um Patienten zu erkennen, die wirklich Antibiotika brauchen, bietet die BIOIMMUN GmbH, ein Tochterunternehmen der GANZIMMUN AG, die Zecken-PCR zum Selbstkostenpreis von 33,32 Euro incl. Mwst. an. Hier können Sie sich den Anforderungsbogen direkt herunterladen und ausdrucken.
Im Vergleich zu anderen auf dem Markt angebotenen Verfahren verwenden wir eine Polymerase-Ketten-Reaktion (PCR) mit anschließender Hybridisierung an hochspezifischen Gensonden. Dieses Verfahren erhöht die Spezifität und Sensitivität gegenüber konventionellen DNA-Tests, die lediglich eine PCR ohne Sondenhybridisierung verwenden.

Die Zeckenuntersuchung ist keine Krankenkassenleistung. Patienten müssen daher die 33,32 Euro für den Test selbst bezahlen.

Werden die Borreliose-Bakterien in der Zecke nachgewiesen, sollte der behandelnde Arzt vorbeugend Antibiotika verabreichen.

Serologische Untersuchungen


25. February 2008

Verschiedene labormedizinische Verfahren stehen heute zu Verfügung um nach einem Zeckenstich eine frühzeitige Infektion mit Borreliose zu erkennen. Bei einer serologischen Blutuntersuchung mittels eines spezifischen „Elisa“ und „Immunoblot“ kann der Nachweis von Antikörpern auf Borrelien mit einer hohen Sensitivität und Spezitifität durchgeführt werden.

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T-cellspot®


8. February 2008

Nach wie vor stellt die korrekte und eindeutige Diagnose einer Borrelieninfektion nach einem Zeckenstich eine große Herausforderung an die moderne Labordiagnostik dar. Sehen Sie im nachfolgenden Videoclip die Funktionsweise und die Vorteile des T-Cellspots und wann er eingesetzt werden sollte. Was sind die Unterschiede zum LTT (Lymphozytentransformationstest).

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