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Laboruntersuchung nach Zeckenstich klärt das Borreliose-Infektionsrisiko


15. May 2008

Gegen die Bakterien-Infektion Borreliose gibt es leider noch keinen Impfschutz. Schätzungen gehen davon aus, dass bundesweit 60.000 bis 100.000 Menschen an einer Borreliose erkranken. Eine Studie des Landesgesundheitsamtes in Baden-Württemberg zeigte, dass bei 15 % der Spinnentiere das Bakterium Borrelia gefunden wurde.

Um Patienten zu erkennen, die wirklich Antibiotika brauchen, bietet die BIOIMMUN GmbH, ein Tochterunternehmen der GANZIMMUN AG, die Zecken-PCR zum Selbstkostenpreis von 33,32 Euro incl. Mwst. an. Hier können Sie sich den Anforderungsbogen direkt herunterladen und ausdrucken.
Im Vergleich zu anderen auf dem Markt angebotenen Verfahren verwenden wir eine Polymerase-Ketten-Reaktion (PCR) mit anschließender Hybridisierung an hochspezifischen Gensonden. Dieses Verfahren erhöht die Spezifität und Sensitivität gegenüber konventionellen DNA-Tests, die lediglich eine PCR ohne Sondenhybridisierung verwenden.

Die Zeckenuntersuchung ist keine Krankenkassenleistung. Patienten müssen daher die 33,32 Euro für den Test selbst bezahlen.

Werden die Borreliose-Bakterien in der Zecke nachgewiesen, sollte der behandelnde Arzt vorbeugend Antibiotika verabreichen.

Zeckenkiller


1. April 2008

Produktinformation:

Zur Entfernung von Zecken sind verschiedene Zeckenzangen auf dem Markt.
Ein Produkt, dass mich persönlich am meisten überzeugt hat, ist der Zeckenkiller.

Beim Zeckenkiller handelt es sich um eine hochfunktionelle Metallpinzette, mit der sicher alle Zecken entfernt werden können.

Die Metallpinzette ist kein Wegwerfprodukt und unter 10 Euro erhältlich.

Mehr Information und auch die direkte Möglichkeit zur Bestellung finden Sie unter Zeckenkiller.

April 2008 Dr.Ralf Kirkamm

Zecken beißen nicht


7. November 2007

Auch in der offiziellen Fachliteratur ist es immer wieder zu lesen:

Zecken beißen.

Richtig ist - Zecken stechen, denn zum Beißen fehlt den Zecken das entsprechende Mundwerkzeug.
Der vordere Teil des Körpers einer Zecke endet in einem aus zwei Platten bestehenden Saugrohr. In diesem Saugrohr befinden sich zwei Schneiden, die sich vorstülpen und mit denen die Haut aufgeraspelt wird. Dann bohrt die Zecke das Saugrohr in die Haut und gibt Speichel ab. Dieser enthält Gerinnungshemmer, Schmerzbetäubungsmittel sowie Stoffe gegen Entzündungsreaktion.
Mit diesem Trick kann die Zecke über Stunden Blut saugen, ohne dass es gerinnt und ohne das der befallene Mensch oder das Tier auf den Stich aufmerksam wird. In der Regel saugt die Zecke 36 bis 38 Stunden an der Einstichstelle.
Die Borrelien gelangen dann mit dem Speichel der Zecke in das gestochene Lebenswesen.

Deshalb gilt - nach dem Waldspaziergang oder der Arbeit im Garten - sorgfältig die Haut absuchen (oder absuchen lassen). Je früher eine Zecke, als potentieller Borrelioseträger entfernt wird, desto geringer das Infektionsrisiko